Vorweggenommene Antworten

Ich halte mich an Regeln. Ich übertrete Regeln, da ich sonst der Regeln wegen schreiben müsste. Ich schreibe des Inhalt wegen.
Es gibt sicher Regeln, die ich nie kannte oder welche, die sich geändert haben, ohne dass ich es mitbekommen habe. Oder welche, die sich geändert haben, von denen ich Kenntnis habe, die ich aber ignoriere, weil ich sie oder die Änderung für falsch oder unsinnig halte; oder weil ich nicht einsehe, warum ich von Erlerntem abweichen soll, nur weil andere Leute eine Änderung wollen.
Oft mache ich mir über ein Wort, eine Wortkombination oder einen Satz Gedanken, die ein vielfaches an Zeit in Anspruch nehmen, die das Schreiben gedauert hat. Oft unterbreche ich das Schreiben eines Satz und drehe Wörter solange in der Lostrommel, bis mir eines passend  erscheint. Nur um es später wieder zu ersetzen.
Ich bemühe mich, so zu schreiben, dass fast jeder den Inhalt verstehen kann. Dann ist mein Ziel erreicht.

Warum haben meine Geschichten so gut wie nie ein Ende?
Weil es eigentlich für nichts ein Ende gibt. Nicht einmal der Tod ist nach manchem Glauben ein Ende.
Meine Geschichten sollen nicht ein sattes Zufriedenheitsgefühl hervorrufen, sondern die Leser/innen und /außen ;-)  (oder die Lesenden, die das zu Lesende lesen) zu Aktiven werden lassen; und sei es nur, indem sie sich Gedanken machen. Ich kann damit leben, wenn Sie die Geschichten nicht überdenken, hoffe aber, dass die einen oder anderen Zeilen ein Anstoß sind, ein Schubs, oder gar ein liebevoll gemeinter Fußtritt.
Warum haben meine Geschichten so gut wie nie ein Ende?
Weil eine zu Ende ausgeführte Geschichte tatsächlich zu Ende ist. Zu Ende und aus dem Sinn.

 

siehe auch Woher und wie

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